Maßnahmen im Jahr 2009
Abschluss der Restaurierung des Mundlochs vom Oberen Sonnenaufgang Stolln.
Fertigstellung des Rundweges am Grubenfeld Ronnov Erbstolln.
Mit einsetzendem Tauwetter stellte sich unvermutet ein Wasserproblem ein.
Die Halde wurde aufgeschachtet und eine Röhrleitung verlegt,
um anfallendes Sickerwasser
abzuleiten.
Zum Schutz vor Erd– und Gesteinsmassen
wurde eine Hangsicherung fest im Gebirge
verankert.
Eine Sichtblende aus Holz liefert die Ansicht
des Stollnmundlochs, wie es zur Betriebszeit
im 18. Jahrhunderts ausgesehen haben könnte.
Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden neu aufgefahrenen
Mundlöcher im „Vereinigt Feld“ ummauert
.
Mitte März 2009 waren alle Arbeiten abgeschlossen.
Etwas zurückgesetzt befindet sich eine Gittertür, da aus Sicherheitsgründen der
Stolln nur mit besonderer Erlaubnis und Ausrüstung befahren werden kann.
Das gilt natürlich nicht für eventuelle Wintergäste (Fledermäuse).
Dafür wurde bei der Konstruktion eine Durchflughöhe von
ca. 25 cm unter der Stollnfirste beachtet.
Letzte Arbeiten an den insgesamt 108 Stufen,
als Aufstieg 30 Meter über die Sohle des „Ronnov
Erbstolln“ zum „Oberen Sonnenaufgang Stolln“.
Wegebau zum „Pingenfeld Ronnov Morgengang“
Nach erfolgreichem Aufstieg auf ca. 60 Meter Höhenunterschied
über die Freiberger Mulde erschließt sich dem Besucher ein
Pingenfeld aus mittelalterlichem Bergbau aus der Zeit der ersten
Bergbauperiode (Jahre 1200 bis 1400)
Der Abbau von Erz wurde tagebauähnlich bis in maximale Teufen
von 25 Metern vorgenommen.
Kleinere Pingen stellen weniger erfolgreiche Aufschlüsse dar.
Die in großer Zahl vorhandenen größeren, bis mehrere Meter
tiefen Abbaue, lieferten offensichtlich gute Ausbeute.
Der weitere  Weg führt über den „Sageweh Tageschacht“ des Grubenfeldes „Fröhlicher Sonnenblick Erbstolln“
zurück zum ehemaligen Huthaus.
Verein Bergbaufreunde Grube "Vereinigt Feld" Nossen e.V.