8. Lichtloch

Das 8. Lichtloch befindet sich am nördlichen Uferhang der Freiberger Mulde unweit der

Hohen Esse in Halsbrücke.

 

Erhalten ist das Schachthaus mit Maschinenschuppen in abweichender Bauweise zu den anderen Lichtlöchern, als Fachwerkbau, sowie ein größeres Kauengebäude.

 

Das Lichtloch wurde 2006/2007 durch den Schachtbau Nordhausen als Bertriebskontrollschacht für den Rothschönberger Stolln befahrbar wieder hergestellt.

Bild anonym, 1910

1865 Beginn des Abteufens

1874 geringe Leistungsfähigkeit der Arbeiten wegen fehlendem Aufschlagwasser und Wasser-

         zuflüssen. Verstärkung der Kunstgezeuge und Aufstellung einer mobilen Dampfmaschine.

1875 Wassereinbrüche

1876 Am 8. August Durchschlag zum 7.Lichtloch, schon unter Verwendung von Pressluft-

         bohrmaschinen seit dem 7. Februar.

1877 21. März Durchschlag zur Grube Oberes Neues Geschrei aus dem fiskalischen Teil des

         Rothschönberger Stolln heraus in das Grubenfeld des Freiberger Reviers.

         12. April Vollendung des Durchschlags und Inbetriebnahme des Stollns.

         Untertägige Einweihungsfeier am Durchschlagspunkt.