7. Lichtloch

 

 

Das 7. Lichtloch befindet sich in Halsbrücke in der Nähe des Beihilfe-

schachtes, zu erreichen über die Erzstraße von Freiberg kommend, oder

von Halsbrücke aus. Beide Zufahrten sind ausgeschildert.

Um den Erhalt des Denkmals kümmert sich ein Verein, der sich in der

Bergschmiede der Anlage einen Vereinsraum ausgebaut hat. nebst Werkstatt-

und Lagerräumen.

Man trifft oft ein oder mehrere Mitglieder an, welche gern Auskünfte erteilen.

 

Zu bestimmten Tagen im Jahr kann die Anlage besichtigt werden.

 

Erhalten ist die Bergschmiede, das Pulverhaus, das Treibehaus und die Reste

der Radstube.

Die Förderanlage wurde durch ein Kehrrad angetrieben, welches sein Aufschlags-

wasser aus dem Roten Graben erhielt. Dieser ist aber nur noch bis zur Erzwäsche

Halsbrücke erhalten und funktionsfähig.

 

1844     Bau von Bergschmiede und Pulverhaus, Beginn des Abteufens

1845     Kunstgezeuge in Betrieb

1849     Stollnort- und Gegenort-Vortrieb begonnen

1850     Wassergöpel und zwei Harzer Wettersätze eingebaut

1853     weitere Pumpen eingebaut

1854     Gestellförderung eingerichtet

1855     neue Stollnrichtung nach SO, Vortrieb begonnen (Beschluß zum Abteufen

eines 8. Lichtlochs)

1860     Bau einer Wassersäulenmaschine

1861     Wassersäulenmaschine vollendet

1867     kein Betrieb wegen Geldmangel und Umbau der Wasserhaltungsmaschinen

1875     Durchschlag am 4. Februar zum 6. Lichtloch, Inbetriebnahme des Stollns

für die Grube Beihilfe

1876     ab 7. Februar Einsatz von Pressluftbohrmaschinen

         8. August Durchschlag zum 8. Lichtloch

         21. Dezember mit Stolln in alte Baue des Halsbrücker Spatganges eingeschlagen

 

 

Verein 7. Lichtloch

 

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