1.     Lichtloch

 

                                                     

 

Das erste Lichtloch findet man über die Straße Zwischen Nossen und Wilsdruff.

 

Auf halber Strecke zwischen Deutschenbora und Tanneberg im Grunde des Tännichtbaches findet sich eine mit großen Baumstümpfen versperrte Einfahrt zu einem Waldweg der rechts bachaufwärts nach etwa 300 Metern an einer natursteingesetzten Rampe vorbei zum 1. Lichtloch führt.

 

Ein etwa 10 Meter hoher Damm beendet den Weg, durch welchen seinerzeit das Wasser des Tännichtbaches gestaut wurde. Rechts unten im Damm erkennt man eine Rösche aus welcher das Aufschlagwasser für den Betrieb des Wasserrades entströmte.

Mit viel Fantasie erkennt man die Anlage mit Treibehaus und Radstube, selbst die Abzugsrösche ist noch fragmenthaft zu erkennen.

Eine Etage höher ist ein aus Bruchstein gemauerter Raum zu sehen, der vermutlich als Pulverkammer diente.

Blickt man von oben über den Damm ist noch zu erkennen, dass die gesamte Stauanlage mit Bruchsteinen ausgemauert war.

 

1844    Bau von Schmieden und Pulverhäusern, Beginn des Abteufens

1845    Kunstrad und Kunstgezeug in Betrieb

1847  Beginn des Vortriebs NO, Installation Turbinenventilator am Hauptstollnort

1848  Stollnort- und Gegenort Vortrieb begonnen

1851    Sandeinbruch bei + 203 m Richtung Hauptmundloch, Betrieb eingestellt

1857    Installation einer 80 PS Dampfmaschine

1866    Bruchstelle ausgemauert

1869  Durchschlag zum 2. Lichtloch

 

 

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