Hauptmundloch / Röschenmundloch

 

 

S  Stolln    A Hauptmundloch   R Abzugsrösche  C Röschenmundloch

B nicht gebautes wasserführendes Hauptmundloch wegen Rückstaugefahr bei Hochwasser

 

Im Tal der Triebisch wenig flussaufwärts von Rothschönberg finden wir das mit einem großen Eisentor verschlossene Hauptmundloch.

Reste der Übertageanlagen hat die Natur zu sich genommen.

Bei dem in Sichtweite befindlichen Haus handelt es sich nicht, wie oft angegeben, um die ehemalige Schmiede, sondern um einen

Neubauernhof aus der Zeit etwa um 1946.

 

Die Inschrift im Giebelfeld zwischen den Pilastern lautet:

„KÖNIGLICHER ROTHSCHÖNBERGER STOLLN, angefangen 1844, vollendet 1877“

 

Der nicht informierte Besucher schaut sich vergebens nach austretendem Stollenwasser um.

Dieses fließt ca. 6 Meter unter seinen Füßen in einer Abzugsrösche dem einige 100 Meter

flussabwärts befindlichen Röschenmundloch zu.

Über der Rösche befindet sich ein kleines Holzhäuschen in welchem sich eine Pegelmeßschreibanlage befindet, die den

Wasserabfluß über den Stolln aufzeichnet.

 

 

 

1844   Beginn des Vortriebs

1858   Fertigstellung der Triebischrösche

1864   Durchschlag zum Gegenort vom 1. Lichtloch in der 6.Woche Trinitatis

 

 

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